Risikomanagement richtig gemacht

Risiko gehört einfach zum Geschäft. Diese Erkenntnis ist nicht wirklich neu. Doch in Zeiten der Globalisierung haben nicht nur die Chancen für Unternehmen deutlich zugenommen, sondern auch die Gefahren.

Wenn Währungen plötzlich zur Talfahrt ansetzen oder Rohstoffpreise explodieren und Zinssätze unerwartet ansteigen, dann trifft dies einen Mittelständler genauso wie einen Dax-Konzern. Aber während die Großunternehmen längst in präventive Maßnahmen investiert haben, hinken kleine und mittelständische Firmen oftmals hinterher. Häufig reagieren sie erst, wenn es zu spät ist. Darüber hinaus betreiben sie ihr Risikomanagement oft intuitiv und tendieren dazu, systematische Ansätze in ihrer Organisation zu vernachlässigen.

Nicht wenige Firmenlenker betrachten das Identifizieren und Ausloten von Unsicherheitsfaktoren als pure Kaffeesatzleserei.

Bewusstsein gestiegen

Zwar ist das Bewusstsein für die Problematik zumeist vorhanden, aber mit der Umsetzung hapert es gewaltig. Das belegen die Zahlen einer gemeinsam von PricewaterhouseCoopers (PwC) und dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) erstellten Studie. So gaben 81 Prozent von über 1.000 befragten Mittelständlern an, dass das Thema Risikomanagement für sie zwar von hoher Bedeutung sei. Jedoch nur 28 Prozent zeigten sich mit dem aktuellen Stand ihrer Maßnahmen auch zufrieden. Zudem konzentriert sich mehr als die Hälfte nur auf kurzfristige Risiken und hat allenfalls die kommenden ein bis zwei Jahre im Blickfeld. Diese Haltung ist insbesondere unter Familienunternehmen recht ausgeprägt.

Wie defizitär die Situation häufig ist, beweist ebenfalls eine Umfrage der Beratungsgesellschaft Rödl & Partner. Gerade einmal acht Prozent von 343 befragten Familienunternehmen hat überhaupt eine eigene Abteilung für die Analyse von Risiken. Dabei scheint es sich auch um ein Mentalitätsproblem zu handeln. Nicht wenige Firmenlenker betrachten das Identifizieren und Ausloten von Unsicherheitsfaktoren als pure Kaffeesatzleserei. Häufig befürchten sie auch einen Verlust von Unabhängigkeit, wenn die Aufgabe der Risikoanalyse an andere delegiert wird.

Mehr Kontrolle durch Basel III

Doch gute Firmenkultur und Risikomanagement gehören einfach zusammen und bestimmen den Unternehmenserfolg für die Zukunft. Denn gerade Unternehmen, die frisches Kapital benötigen, müssen aufgrund des neuen Bilanzrechts nachweisen können, dass sie in der Lage sind, Risiken professionell zu managen und darüber auch laufend berichten. Schließlich wollen sich auch Kreditinstitute und Investoren absichern. Und spätestens mit Basel III werden nicht nur die wirtschaftlichen Verhältnisse stärker unter die Lupe genommen, sondern ebenfalls die strategischen Kompetenzen. Das gilt genauso für kleine und mittelständische Unternehmen wie für große Konzerne. Wer das nicht zu leisten vermag, für den wird es deutlich teurer und schwerer, an Kredite zu kommen. Doch Compliance ist nicht das einzige Argument, das für ein umfangreiches Risikomanagement spricht. Auch im operativen Geschäft lauern zahlreiche Gefahren. So kann die Abhängigkeit von nur einem oder wenigen Großkunden zum existentiellen Drama werden, wenn diese die Geschäftsbeziehungen runterfahren und ein solches Szenario nicht bereits in den Planungen bedacht wurde. Und wer sich internationalisiert und neue Märkte im Ausland erschließt, muss gegen Währungskapriolen gewappnet sein, wenn beispielsweise die Kosten in Euro anfallen, die Erlöse aber in Dollar erwirtschaftet werden.

Systematische Prüfung der Risiken notwendig

Doch Risikomanagement kann auch am falschen Ansatz scheitern. Zum einen liegt es daran, dass viele Mittelständler Gefahren nicht systematisch genug in ihrem gesamten Kontext bewerten, sondern eher zu einer eindimensionalen Prüfung neigen. Zu oft wird der Einzelfall betrachtet und nur selten ganze Szenarien, die zudem multikausaler Natur sein können. So haben Währungsschwankungen nicht nur Auswirkungen auf die Absatzmärkte, sondern beeinflussen ebenfalls die Energie- und Rohstoffpreise. Ein Unternehmen muss deshalb auch immer die Zins- und Derivatemärkte fest im Blick haben. Die Mehrheit der kleinen und mittelständischen Unternehmen schafft es jedoch nicht, diese Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge in ihrer Komplexität zu erkennen und entsprechende Risikoanalysen zu produzieren. Dieser Mangel an Fähigkeit, eine Vogelperspektive auf die Dinge einzunehmen, ist bei vielen Unternehmen eine gefährliche Schwachstelle.

„Restrisiken bleiben immer“

Ein Gespräch mit Dr. Roland Erben, Risikoforscher an der Universität Würzburg und Vorsitzender des Vorstands der Risk Management Association e. V.

Herr Erben, Sie beschäftigen sich in Ihrer Arbeit mit dem Risikomanagement von Unternehmen. Seit wann gibt es diesen Forschungszweig?

ErbenSeit jeher beschäftigen sich die Menschen mit Risiken, als wissenschaftliche Disziplin ist der Bereich allerdings erst Ende der 80er Jahre zuerst im Banken- und Versicherungsbereich entstanden. In der Industrie kam der Blick auf Risiken dann verstärkt im Zusammenhang mit den Rating-Agenturen und Banken sowie deren Methoden der Bewertung von Unternehmen. Seither beschäftigen sich auch Industrieunternehmen zunehmend professionell damit. Ungefähr damals entstanden erste Forschungsarbeiten zu diesem Themenkomplex.

Welchen Problemen begegnen Sie regelmäßig bei der Betrachtung von Risikomanagement in Unternehmen?

ErbenDas gesamte Thema ist in den einzelnen Branchen sehr unterschiedlich ausgebildet. Ein Zulieferer wird eher den Bereich Supply Chains im Auge haben, ein Online-Händler vielleicht die IT-Risiken – je nachdem, was den Kern der Geschäftsaktivitäten ausmacht. Es hängt immer davon ab, welches Geschäftsmodell ein Unternehmen hat und welche potenziellen Risiken vermieden werden sollen. Allerdings kann man schon sagen, dass es insgesamt eine Neigung gibt, „weiche“ Risiken wie etwa Reputationsrisiken nicht so genau zu betrachten. Hier gibt es noch viel Nachholbedarf in den Unternehmen wie auch auf methodischer Seite. Schließlich stellt sich die Frage, wie man Reputationsrisiken genau messen will – und an dieser Stelle haben viele Unternehmen noch Defizite. Als Wissenschaftler sind wir hier gefordert, Methoden und Werkzeuge zur Bewertung dieser Risiken zu entwickeln.

Ein widerstandsfähiges Unternehmen wird die nächste Krise überleben – egal, aus welcher Richtung sie kommt.
Dr. Roland Erben

Was sind die großen Fehler, die Mittelständlern häufig in Sachen Risikomanagement unterlaufen?

ErbenGröße wie Kleinheit kann Segen und Fluch zugleich sein. Klassische Mittelständler mit einem Gründer haben in der Regel große Vorteile, weil sie das Geschäft und die Risiken sehr gut kennen. Hintergrund ihres Erfolgs sind Intuition und Bauchgefühl – man kennt den Markt wie seine Westentasche und damit auch die Risiken. Zudem haben die Themen Nachhaltigkeit und Langfristigkeit für viele Mittelständler einen sehr hohen Stellenwert. In eher kurzfristig orientierten Großkonzernen mit angestellten Managern ist dies häufig nicht der Fall. Auf der anderen Seite kann ein Zuviel an Intuition auch schlecht sein und Gefahren bergen. Hier könnten Großkonzerne punkten, die Risiken oftmals systematischer prüfen und abklopfen – allein schon, weil sie schärferen gesetzlichen Bestimmungen unterliegen, einem stärkeren Druck ihrer Stakeholder ausgesetzt sind und auch über größere Ressourcen für das Risikomanagement verfügen. Man kann hier also keine generelle Aussage treffen, sondern muss sich die Situation sehr genau ansehen. Das tun wir auch in unserer Arbeit.

Sind deutsche Unternehmen besonders gut oder besonders nachlässig in Sachen Risiken?

ErbenDeutsche Unternehmen verfolgen auch im Risikomanagement häufig die klassischen deutschen Tugenden wie Strukturiertheit und Organisation. Doch dies kann den Nachteil bergen, dass man sich zu sehr auf die Gefahrenpotenziale konzentriert und die Chancen übersieht. Auch hier gilt, dass man immer sehr genau hinschauen und die Situation jeweils genau betrachten muss – wobei eine gewisse Stringenz die Gesamtheit des Risikomanagements natürlich eher verbessert. Was wir immer wieder sehen, ist allerdings, dass deutsche Unternehmer – beispielsweise im Gegensatz zu Amerikanern – dazu neigen, eher die Probleme als die Chancen zu sehen.

Was sind die wichtigsten Risikokategorien, auf die sich ein Unternehmen konzentrieren sollte?

ErbenIn Industrie und Handel lassen sich drei Bereiche unterscheiden: Zum einen gibt es die Finanzrisiken wie etwa Zahlungsrisiken, Währungsrisiken oder Exportrisiken. Dann die operationalen Risiken wie z. B. IT und die Prozesse der Leistungserstellung, die den Kern der Produktion betreffen. Und schließlich die bereits erwähnten Reputations- und Markenrisiken.

Welche Ansätze haben Sie zum Thema Risikomanagement an der Universität Würzburg entwickelt?

ErbenWas uns sicherlich auszeichnet, sind unsere breite Aufstellung und der interdisziplinäre Kurs, den wir seit jeher verfolgt haben. So sind wir zwar an die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät angebunden, uns interessieren aber auch angrenzende Bereiche wie Jura und Mathematik. Von den Kollegen dort holen wir uns u. a. zusätzliche Hilfestellung zu methodischen Fragestellungen. Außerdem binden wir auch Unternehmen ein, um das Thema und die Lösungsansätze möglichst konkret zu machen. Wie gesagt ist Risikomanagement eine Disziplin, die sehr interdisziplinär aufgestellt sein sollte. Einer unserer Spezialbereiche ist die Wirtschaftsinformatik, speziell die Frage, wie sich Risikomanagementprozesse mit IT abbilden lassen. So haben wir beispielsweise ein Labor eingerichtet, in dem wir die Risikomanagementinformationssysteme (RMIS) unterschiedlicher Hersteller auf Herz und Nieren prüfen. Ein Ergebnis ist unsere RMIS-Studie, die verschiedene IT-Tools für das Risikomanagement vergleicht und bewertet. Forschung ist bei uns sehr anwendungsorientiert.

Gibt es auch einen Ansatz zur gezielten Ausbildung von Risikomanagern?

ErbenSeit dem vorletzten Semester bietet die Universität Würzburg als eine der ersten Hochschulen in Deutschland einen Studienschwerpunkt „Risikomanagement“ an. Daneben engagieren wir uns auch in der berufsbegleitenden Aus- und Weiterbildung, etwa durch das Programm der Qualifizierung zum „Enterprise Risk Manager (Univ.)“.

Welche Gefahr könnte Risikomanagement bergen?

ErbenManchmal liegt der Fokus bei Unternehmen zu sehr auf bestimmten Szenarien und sie betreiben fast schon zu detaillierte Ursachenanalysen. Doch häufig treten völlig andere Dinge ein, mit denen sie dann nicht umgehen können. Es lassen sich eben nie sämtliche Risiken ausschließen – Unternehmen müssen immer mit einem Rest an Risiko leben. Grundsätzlich geht es eher darum, die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens zu stärken. Ein widerstandsfähiges Unternehmen wird die nächste Krise überleben – egal, aus welcher Richtung sie kommt.

Zur Person

Dr. Roland Erben studierte Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Wirtschaftsinformatik, Industriebetriebslehre und Anglistik an der Universität Würzburg und war unter anderem als Consultant im "Competence Center Controlling und Risk Management" einer der führenden internationalen Unternehmensberatungen tätig. Aktuell ist er Senior Research Fellow am Forschungszentrum Risikomanagement der Universität Würzburg und Chefredakteur der Zeitschriften RISIKO MANAGER sowie RISK, COMPLIANCE & AUDIT (Bank-Verlag, Köln). Zudem hat er den Vorsitz des Vorstands der Risk Management Association e. V. (München) inne.

„Liquidität ist nicht mehr selbstverständlich“

Ein Interview mit Helga Nething, Leiterin Corporate Sales in der NORD/LB.

Warum ist das Management von Währungsrisiken heute von geradezu lebenswichtiger Bedeutung für Unternehmen?

NethingDas Risiko eines Unternehmens liegt ja schon im eigentlichen kommerziellen Grundgeschäft, also in den Parametern, die den Geschäftserfolg ausmachen. Darüber hinaus sind fast immer Risiken aus dem finanziellen Sektor vorhanden, z.B. Währungsrisiken aus Im- und Exporttätigkeit, aber auch das Risiko steigender Zinskosten. Werden diese Risiken nicht erkannt und gesteuert, kann die Existenz bedroht sein. Finanzmärkte sind zu volatil, um sich den Schwankungen auszusetzen. Das beste Beispiel ist der Schweizer Franken, der früher als langweilig galt und in den letzten Jahren durch Kursschwankungen von sich reden machte.

Wie hat sich die Rolle der Banken als Impulsgeber für das Thema Risikomanagement entwickelt und was bietet die NORD/LB ihren Kunden?

NethingDer erste Schritt muss sein, diese Risiken zu identifizieren, um dann Handlungsalternativen abzuleiten und für den jeweiligen Kunden die passende Absicherungsstrategie zu entwickeln. Die NORD/LB stellt mit ihren Spezialisten im Zins- und Währungsmanagement die Analyse und Beratung in den Vordergrund. Das Geschäftsmodell eines Unternehmens findet ebenso Berücksichtigung wie die Angebots- und Wettbewerbssituation. Diesen Ansatz bezeichnen wir als strategisches Zins- und Währungsmanagement, und wir begleiten unsere Kunden oft über Jahre.

Wie hilft die NORD/LB ihren Kunden im Zinsmanagement? Wie sieht die Arbeit im Detail aus?

NethingUnsere Leistungen sind definitiv keine Produkte von der Stange. In enger Zusammenarbeit mit den Betreuern der Firmenkunden beschäftigen wir uns mit deren Profil. Dabei kann es um die Absicherung einer aktuellen Finanzierung gehen oder auch um die Optimierung bestehender Zinsverbindlichkeiten. Gerade derzeit, bei den historisch niedrigen Geldmarktzinsen, geht es auch um das Thema Sicherheit bei einem neuen Zinsanstieg und gleichzeitige Partizipation an attraktiven Zinssätzen in kurzen Laufzeiten.

Welche Themen sind aktuell besonders wichtig?

NethingZunehmend steht das gesamte Darlehensportfolio eines Kunden im Fokus und nicht nur der Einzelkredit. Festverzinsliche und variable Darlehen, auslaufende Zinsbindungen und ungesicherte Kredittranchen werden aufbereitet, so dass die Zinsrisiken sichtbar werden und Effekte von unterschiedlichen Zinsentwicklungen simuliert werden können.

Das Risiko eines Unternehmens liegt ja schon im eigentlichen kommerziellen Grundgeschäft, also in den Parametern, die den Geschäftserfolg ausmachen.
Helga Nething

Über welche Expertise verfügt die NORD/LB in Sachen Finanzmarktgeschäfte?

NethingDie NORD/LB ist in ihren Finanzmarktaktivitäten stark auf das Kundengeschäft fokussiert. Alle Handelsbereiche sind in Hannover direkt vor Ort und stellen den Marktzugang sicher. Im Bereich Corporate Sales wird seit 2009 das Geld-, Devisen- und Kapitalmarktgeschäft mit Kunden gebündelt. Wir konzentrieren uns auf Firmenkunden und Wohnungswirtschaft einerseits und Spezialfinanzierungskunden andererseits. Dazu gehören Schiffs- und Flugzeugfinanzierungen, Energie- und Infrastrukturprojekte, aber auch Immobilienkunden unserer Tochter Deutsche Hypothekenbank. Übrigens bieten wir unser Leistungspaket für Firmenkunden in Zusammenarbeit mit den Sparkassen auch deren Kunden an. Wir arbeiten sehr teamorientiert, ausgerichtet auf die verschiedenen Kundengruppen, und haben so grundlegende Kenntnisse über die Anforderungen der jeweiligen Branche gewonnen. Diese Aufstellung ermöglicht uns, auf den Kunden individuell einzugehen und unser Wissen und unsere Erfahrung lösungsorientiert einzubringen. Die NORD/LB ist damit inzwischen ein anerkannter Partner in Finanzmarktthemen, national wie international.

Laut einer Studie ist das Misstrauen gegenüber Absicherungsgeschäften wie Swaps, Termin- oder Optionsgeschäften bei deutschen Unternehmen besonders hoch. Rund die Hälfte der Befragten hält diese Strategien für zu teuer, zu komplex oder zu riskant. Was ist dazu zu sagen?

NethingEine Zeit lang wurde alles in einen Topf geworfen, was Derivate heißt. Doch man muss sehen, dass die negativen Erfahrungen der letzten Jahre überwiegend aus dem Bereich der Anlageinstrumente stammen. Wir sprechen hier aber von Absicherungsinstrumenten zum Management bestehender Währungs- und Zinsrisiken. Das bedeutet, mit dem Einsatz von Derivaten werden vorhandene ökonomische Risiken aus dem Geschäftsbetrieb eines Unternehmens abgesichert. Oft können unsere Kunden sog. Bewertungseinheiten bilden und der jeweiligen Risikoposition ihrer Bilanz ein abgeschlossenes Finanzinstrument zuordnen. Damit wirken Derivate risikomindernd und dies wiederum steht hoch im Interesse von Unternehmen.

Welche wesentlichen Instrumente kommen dabei zum Einsatz und wann?

NethingIm Devisengeschäft sind Absicherungen per Termingeschäft oder über Optionen weit verbreitet. Optionsstrategien bieten die Möglichkeit, an vorteilhaften Kursbewegungen zu partizipieren oder auf Eventualforderungen bzw. -verbindlichkeiten in Fremdwährung flexibler zu reagieren. Im Zinsmanagement ist der Zinsswap in seinen verschiedenen Varianten ein echter Klassiker. Daneben gibt es auch hier Optionskomponenten, die, auch in Kombination mit einem Swap, zu sehr sinnvollen Absicherungsstrategien beitragen. Entscheidend sind immer die Ausgangssituation und der Bedarf des Kunden. Mit dem guten alten Festkredit ist die Komplexität heutiger Finanzierungen nicht immer ausreichend beantwortet.

Wie begleiten Sie Ihre Kunden und wie sieht die Zusammenarbeit aus?

NethingWir sprechen am Telefon über komplexe, teilweise abstrakte Finanzmarktthemen und sogar der eigentliche Geschäftsabschluss findet am Telefon statt. Da ist es wichtig, seine Kunden zu kennen, und unsere Kunden wollen ebenfalls wissen, mit wem sie am Telefon sprechen. Wir nehmen uns Zeit für Gesprächstermine und sind viel unterwegs. Dazu gehören auch Kundenveranstaltungen, die wir z.B. zusammen mit unseren Volkswirten an verschiedenen Standorten anbieten. Diese Kombination aus einer volkswirtschaftlichen Prognose zum Marktgeschehen und passenden Absicherungsstrategien aus dem Salesteam werden sehr gern angenommen. Gerade haben wir in Hamburg unseren 10. Prognosetag abgehalten und konnten über 60 Gäste begrüßen.

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